Unterstützungsmassnahmen Corona Virus

Seil

Ausweitung der kantonalen Unterstützungsmaßnahmen für Walliser Unternehmen

Die zweite Phase der Dekonfinierung begann am 11. Mai mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an Schulpflichtschulen und der Wiedereröffnung aller Geschäfte und öffentlichen Einrichtungen gemäß den vom Bund festgelegten Regeln. Der Staat Wallis begrüßt diese Erholung, fordert jedoch alle Walliser und Walliser auf, weiterhin die Schutzstandards des Bundesamtes für öffentliche Gesundheit (FOPH) zum Schutz aller im Kampf gegen das Coronavirus einzuhalten. Die allmähliche Erholung der verschiedenen Wirtschaftssektoren ist ein erstes ermutigendes Zeichen. Um diese Erholung zu unterstützen, beschloss der Staatsrat, die Beihilfe für Selbstständige und Arbeitnehmer, die eine mit der eines Arbeitgebers vergleichbare Position innehaben, bis Ende Mai zu verlängern.

Ab dem 11. Mai können alle Unternehmen und Märkte wieder Kunden begrüßen, wenn sie die Einhaltung der OFSP-Maßnahmen gewährleisten. Trotz der allmählichen Erholung der verschiedenen Wirtschaftssektoren mit wirksamen und praktikablen Schutzplänen wird die Aktivität nicht auf dem üblichen Niveau wieder aufgenommen werden können. Der Walliser Staatsrat hat daher beschlossen, die kantonalen Maßnahmen zugunsten der Walliser Unternehmen bis Ende Mai 2020 zu verlängern.

Die kantonale Zulage von maximal 4.410 Franken für Selbstständige, die keine Bundesbeihilfe erhalten können, bleibt für den Monat Mai erhalten. Dies betrifft Selbständige mit einem Nettogewinn von weniger als 10.000 Franken und mehr als 90.000 Franken. Die Bedingungen für die Gewährung bleiben unverändert.

Darüber hinaus wird dem Selbständigen, dessen Bundeszulage für Verdienstausfälle am 16. Mai endet, eine kantonale Halbzulage gezahlt. Dies sind Selbständige, deren Einkommen unter AVS zwischen 10'001 und 90'000 Franken liegt.

Bis Ende Mai verlängert sich auch die vom Bundesrat gewährte Erhöhung des Pauschalbetrags von 3.320 Franken an Arbeitnehmer, die eine mit der eines Arbeitgebers in ihrem Unternehmen vergleichbare Position innehaben, um bis zu 5.880 Franken gemäß den Bedingungen der APG-Verlustversicherung (bis zu 80% des zuletzt angegebenen AVS-Gehalts, maximal 196 Franken pro Tag).

Der Wallis wollte diese subsidiäre und ergänzende Unterstützung auf Bundeshilfe ausweiten, da der Neustart einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Frist für die Einreichung neuer Beihilfeanträge endet am 30. Mai 2020.

Medienmitteilung der Schweizer Berghilfe

Coronakrise: Die Schweizer Berghilfe gibt sofort 4 Millionen Franken für Kleinbetriebe in Notlagen frei

Adliswil, 14. Mai 2020 – Die Coronakrise trifft auch die Betriebe im Berggebiet hart.Um unkompliziert helfen zu können, hat der Stiftungsrat der Schweizer Berghilfe 4 Millionen Franken Soforthilfe gesprochen. Kleine Betriebe in den Bergen können so vor dem Konkurs bewahrt und Arbeitsplätze gesichert werden.

Normalerweise unterstützt die Schweizer Berghilfe nur zukunftsfähige Investitionsprojekte.Normalerweise zahlt die Schweizer Berghilfe nichts an laufende Betriebskosten.

Normalerweise leistet die Schweizer Berghilfe Hilfe zur Selbsthilfe. Aber normal ist nichts in Coronazeiten. Und klar ist: Den Klein- und Kleinstbetrieben im Schweizer Berggebiet geht es akut schlecht, und trotz zinsloser Darlehen und Unterstützung des Bundes und der Kantone sind viele von ihnen durch diese Krise in ihrer Existenz bedroht. Gerade kleine Tourismus- und Gewerbebetriebe befinden sich in einer sehr schwierigen Situation.

Deshalb hat der Stiftungsrat der Schweizer Berghilfe beschlossen, vorerst mit 4 Millionen Franken Soforthilfe solchen Kleinunternehmen zu helfen. Es geht in erster Linie darum, im Berggebiet besonders wichtige Arbeitsplätze zu sichern.

Hilfe für Betriebe, die kürzlich investiert haben In einer ersten Phase – bis abschliessend geklärt ist, welche Hilfeleistungen die betroffenen Betriebe von der öffentlichen Hand erwarten können – beschränkt sich die Unterstützung auf Klein- und Kleinstunternehmen, die in den Jahren 2020 und 2019 bereits von der Schweizer Berghilfe unterstützt worden sind. «Diese Betriebe haben erst kürzlich ihre verfügbaren Mittel in eine Investition gesteckt und haben deshalb jetzt kaum Reserven; sie sind besonders gefährdet und verletzlich», sagt Kurt Zgraggen, Co-Geschäftsführer der Schweizer Berghilfe. «Ausserdem wären auch die bereits ausbezahlten Unterstützungsgelder unserer Spenderinnen und Spender verloren, wenn diese Betriebe Konkurs gehen würden.»

Insgesamt sind es in allen Berggebieten der Schweiz etwa 150 Betriebe, die so auf eine rasche Linderung ihrer finanziellen Notlage hoffen dürfen. Jedes Gesuch wird entsprechend überprüft, die Sofortunterstützung pro Fall beträgt höchstens 50'000 Franken. Auf eine zusätzliche Prüfung der Projekte vor Ort durch ehrenamtliche Expertinnen und Experten wird allerdings verzichtet, da diese die Gesuchsteller und ihre Betriebe bereits persönlich gut kennen.

«Diese erste ausserordentliche Unterstützung wird zahlreichen Betrieben eine neue Perspektive geben und viele wertvolle Arbeitsstellen im Berggebiet sichern», sagt Stiftungsratspräsident Willy Gehriger. Er deutet aber auch an, dass die bereits gesprochenen 4 Millionen Franken Soforthilfe nicht ausreichen. «Wir behalten die Situation genau im Auge, und wenn es nötig wird, dann folgt auf diese erste Phase eine zweite.»

Die Schweizer Berghilfe ist eine ausschliesslich durch Spenden finanzierte Stiftung mit dem Ziel, die Existenzgrundlagen und Lebensbedingungen der Schweizer Bergbevölkerung zu verbessern. Die Unterstützung trägt dazu bei, der Abwanderung aus dem Berggebiet entgegenzuwirken. Die Unterstützung der Schweizer Berghilfe löst ein Mehrfaches an Investitionen aus, die primär beim lokalen Gewerbe Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen. Die Schweizer Berghilfe trägt das Gütesiegel der Stiftung Zewo.


Stelle für weitere Informationen:

Kilian Gasser

Medienstelle Schweizer Berghilfe

Soodstrasse 55, 8134 Adliswil

Mobil 079 443 55 21, kilian.gasser@berghilfe.ch

Zweiter Massnahmenkatalog zur Unterstützung von Walliser Unternehmen

Zusätzlich zur Verlängerung der ausserordentlichen Lage bis zum 26. April hat der Bundesrat angekündigt, dass Personen, die auf Abruf arbeiten, nun auch von Kurzarbeit (KAE) profitieren können, auch wenn deren Beschäftigungsgrad um mehr als 20 Prozent schwankt. Einkünfte aus Zwischenbeschäftigungen werden bei der Berechnung der KAE nicht berücksichtigt, um Personen in Kurzarbeit zu ermutigen, eine befristete Stelle in einer Branche anzunehmen, in der Personalmangel herrscht. Während der ausserordentlichen Lage aufgrund von COVID-19 wird der maximale Entschädigungszeitraum von vier Monaten im Falle eines Arbeitsausfalls von 85 Prozent gestrichen und die KAE wird gemäss einem summarischen Verfahren berechnet.

Am 26. März hat der Staatsrat in den Bereichen Liquiditätsbeschaffung, Kurzarbeitsentschädigung (KAE), Veranstaltungen, Steuerwesen und Landwirtschaft bereits kantonale Massnahmen angeordnet. Die finanziellen Auswirkungen dieser Massnahmen werden mit 170 Millionen Franken beziffert.

Der Kanton Wallis hat nun ergänzend zum Hilfspaket des Bundes einen zweiten Massnahmenkatalog verabschiedet:

  • Einführung einer monatlichen Entschädigung von bis zu 4410 Franken (80 Prozent des Reingewinns) für Selbständigerwerbende, die ihre Tätigkeit zwar fortsetzen, deren Einkommen aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) stark gesunken ist. Für Selbständigerwerbende, die ihr Geschäft schliessen mussten, hat der Bundesrat einen Höchstbetrag von 5880 Franken festgelegt. Diejenigen, die nicht schliessen mussten, erleiden wahrscheinlich einen starken Umsatzrückgang. Angesichts dieser Lage hält es der Staatsrat für angemessen, den Höchstbetrag auf 4410 Franken zu senken. Die finanziellen Auswirkungen dieser Massnahme werden auf 25 Millionen Franken pro Monat geschätzt.
  • Erhöhung des vom Bundesrat gewährten Pauschalbetrags von 3320 Franken für Arbeitnehmende, die in ihrem Unternehmen eine arbeitgeberähnliche Stellung innehaben, bis zu einem Betrag von 5880 Franken, gemäss Bedingungen der Erwerbsausfallversicherung EO (bis 80 Prozent des letzten deklarierten AHV-Lohns, maximal 196 Franken pro Tag).
  • Der Staatsrat stellt einen Betrag von 3 Millionen Franken für Härtefälle bereit, die weder von den Massnahmen des Bundes noch von denjenigen des Kantons profitieren.


Weitere Informationen und die entsprechenden Formulare finden Sie auf der Website der kantonalen Steuerverwaltung unter https://www.vs.ch/de/web/scc/ksv-covid19


Die Massnahmen werden für den Monat April eingeführt und sind je nach Entwicklung der Lage verlängerbar.

Dank dieses neuen Hilfspakets erhält eine grössere Zahl von Walliser Unternehmen, die von den wirtschaftlichen Folgen des COVID-19 betroffen sind, Unterstützung bei der Bewältigung dieser Krise.


Kantonale Hilfen für Selbständigerwerbende und Geschäftsführer.

Nach dem Staatsratsbeschluss vom 13. Mai 2020 wird die kantonale Zulage von maximal 4'410 Franken für Selbständigerwerbende, die keinen Anspruch auf Bundeshilfe haben, für den Monat Mai beibehalten. Dies betrifft Selbständigerwerbende, deren Nettogewinn weniger als 10.001 Franken und mehr als 90.000 Franken beträgt. Die Bedingungen für die Gewährung der Hilfe bleiben unverändert.

Die Erhöhung des Pauschalbetrags von 3'320 Franken, bis zu einem Betrag von 5'880 Franken, den der Bundesrat im Rahmen der Erwerbsausfallversicherung der EO (bis zu 80% des letzten deklarierten AHV-Lohns, maximal 196 Franken pro Tag) Arbeitnehmern in einer arbeitgeberähnlichen Stellung in ihrem Unternehmen gewährt, wird ebenfalls bis Ende Mai verlängert.


Begünstigte, die das Online-Formular bereits ausgefüllt und zurückgeschickt haben, müssen keinen neuen Antrag stellen.


Die Zahlung für Mai 2020 wird automatisch im Juni erfolgen. Wir erinnern Sie daran, dass die Frist für die Einreichung eines ersten Hilfsantrags über das Online-Formular der 31. Mai 2020 ist.


Kantonale Hilfe für Selbständigerwerbende, die ihre Haupttätigkeit nicht aufgeben mussten oder die die Voraussetzungen des Bundes für den Bezug der Corona-Erwerbsersatzentschädigung nicht erfüllen, die aber aufgrund der Corona-Krise einen Einkommensverlust erlitten haben.

Einschreibeformular

Informationen der Kantonalen Steuerverwaltung


Ergänzende kantonale Hilfe für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in ihrem Unternehmen eine arbeitgeberähnliche Stellung innehaben und Anspruch auf die Pauschalentschädigung des Bundes von CHF 3'320 im Sinne der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) haben.

Einschreibeformular

Informationen der Kantonalen Steuerverwaltung

Kantonale Unterstützungsmassnahmen zugunsten von Walliser Unternehmen

Der Staatsrat hat ein kantonales Unterstützungsprogramm für Walliser Unternehmen verabschiedet. Es soll die Massnahmen des Bundes ergänzen, um die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus (COVID-19) abzufedern. Vorgesehen sind Unterstützungen auf Liquiditäts- und Steuerebene, in den Bereichen Kurzarbeit (KAE), Landwirtschaft und auch für Veranstaltungen.

Die Taskforce, die zur Unterstützung der von der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie betroffenen Wirtschaftsakteure einberufen wurde, hat die Massnahmen des Bundes analysiert und der Regierung ihre Vorschläge unterbreitet.

Der Kanton Wallis hat folgende Massnahmen beschlossen, die diejenigen des Bundes ergänzen:

  • Zusätzlich zu den vom Bund beschlossenen Massnahmen kann der Staat Wallis über sein Bürgschafts- und Finanzzentrum (CCF) für Überbrückungskredite bürgen, die den Unternehmen, die aufgrund des Coronavirus in Not geraten sind, von Bankpartnern vergeben werden. Die Nettokosten des Kredits belaufen sich während 24 Monaten auf höchstens 1 Prozent. Für die Bürgschaft werden während dieser Zeit keinerlei Gebühren erhoben. Die aktuellen Verpflichtungsmöglichkeiten des Kantons in Form von Bürgschaften belaufen sich auf 105 Millionen Franken.
  • 2020 werden keine Annuitäten für Darlehen vom Staat (IHG oder NRP) in Rechnung gestellt. Die Annuitäten, die seit dem 1. Januar bereits gezahlt wurden, können auf Gesuch der betroffenen Unternehmen hin zurückerstattet werden. Die Darlehensverträge werden ausserdem um ein Jahr verlängert. Diese Massnahme wird mit rund 18 Millionen Franken beziffert.
  • Die Rückzahlungen 2020 von Krediten oder Bürgschaften des CCF erhalten ebenfalls Aufschub. Die finanziellen Auswirkungen dieser Massnahme werden auf ca. 11 Millionen Franken geschätzt.
  • Eine Soforthilfe über den kantonalen Beschäftigungsfonds und zusätzlich zu den von Bund und Versicherungen beschlossenen Massnahmen zugunsten von Härtefällen unter Selbständigerwerbenden und anderen Personen, die von Kurzarbeitsentschädigung (KAE), Erwerbsausfallsentschädigung (EO), Entschädigung für finanzielle Einbussen oder anderen Formen der Nothilfe des Bundes ausgeschlossen sind, wird derzeit geprüft.
  • Die Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit (DIHA), die Kantonale Arbeitslosenkasse, die Dienststelle für Kultur und die Ausgleichskasse sind dafür verantwortlich, alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Erstattung der Kurzarbeitsentschädigung an die Arbeitgeber sowie die rasche Zahlung von Zulagen, Taggeldern und vom Bund vorgesehener Nothilfe an die Anspruchsberechtigten zu ermöglichen.
  • Die DIHA ist befugt, alle Aktivitäten der RAV, die nicht zwingend von der Bundesgesetzgebung verlangt werden, sofort einzustellen.

Folgende Massnahme wurde bereits vom Staatsrat validiert:

  • Die Organisatoren von Sport-, Kultur- und/oder Tourismusevents erhalten die vom Staat Wallis zugesprochenen Beträge für die abgesagten Veranstaltungen oder die automatische Bestätigung der Beträge für die verschobenen Veranstaltungen, vorausgesetzt, die Endabrechnung präsentiert sich so ausgeglichen wie möglich. Im Falle eines Gewinns wird der versprochene Beitrag nach unten angepasst. Die Loterie Romande hat ihr Engagement in gleicher Weise bestätigt.

Auf Steuerebene setzt die kantonale Steuerverwaltung (KSV) mehrere Massnahmen um:

  • Die Frist zur Einreichung der Steuererklärung 2019 für natürliche Personen wird automatisch bis zum 31. Mai 2020 verlängert (statt 31. März).
  • Alle Walliser Unternehmen, die direkt und indirekt unter den negativen Folgen der Coronavirus-Pandemie leiden, können für das Geschäftsjahr 2019 ausserordentliche Rückstellungen bilden. Diese müssen im Rechnungsjahr 2020 aufgelöst werden. Die Steuerausfälle durch diese Massnahme werden für die Gemeinden auf 25 bis 30 Millionen Franken und für den Kanton auf 25 bis 30 Millionen Franken geschätzt.
  • Verzugszinsen für kantonale Steuern, mit Ausnahme der Quellensteuer, werden vom 1. April bis zum 31. Dezember 2020 nicht erhoben. Diese Massnahme wird mit 5 bis 6 Millionen Franken beziffert.
  • Die Frist für die Zahlung der Quellensteuer für das erste Quartal 2020, die am 30. April 2020 endet, wird auf den 30. Juni 2020 verschoben. Die Frist für den Antrag auf Revision der Quellensteuer wird vom 31. März 2020 auf den 31. Mai 2020 verschoben, ohne Antrag des Steuerzahlers oder des Bevollmächtigten.
  • Mahnungen, Bussen und die Eröffnung von Betreibungsverfahren werden bis auf Weiteres ausgesetzt.

Auch im Bereich Landwirtschaft werden Massnahmen ergriffen:

  • Die Dienststelle für Landwirtschaft richtet eine Stellenbörse ein, die es dem landwirtschaftlichen Gewerbe ermöglichen soll, den durch die Schliessung der Grenzen in Europa verursachten Arbeitskräftemangel auszugleichen.
  • Der Zinssatz für die Rückzahlung von Investitions- und Hilfskrediten des Bundes in der Landwirtschaft wird auf 0 Prozent festgelegt.
  • Die Dienststelle für Landwirtschaft wird die Fristen für die Einreichung der Schlussabrechnungen für Strukturverbesserungsarbeiten in der Landwirtschaft entsprechend der Dauer der Beschränkungen aufgrund des Coronavirus verlängern.
  • Die Auszahlung der ersten Tranche der Direktzahlungen in Höhe von 70 Millionen Franken wird um zwei Monate vorgezogen und erfolgt am 15. April 2020.

Alle praktischen Einzelheiten dieser Massnahmen werden nach Aktualisierung der Informationen auf der Seite für KAE der Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit (DIHA) verfügbar sein: https://www.vs.ch/de/web/sict/kurzarbeit

Die Informationen zu den Massnahmen zugunsten der Wirtschaftsakteure sind unter https://www.vs.ch/de/web/seti verfügbar.

Die Massnahmen für die Landwirtschaft sind einsehbar unter https://www.vs.ch/de/web/sca.

Der Staatsrat dankt den betroffenen Personen für ihre Geduld. Die betroffenen Dienststellen der Verwaltung arbeiten mit Hochdruck daran, um diese Informationen so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen.

Rückstellungen Covid-19 FAQ

WICHTIGE MASSNAHMEN DES BUNDESRATES FÜR DIE WIRTSCHAFT


Die Wirtschaft bekommt mehr Geld: Mit 32 Milliarden Franken beschliesst der Bundesrat wohl das grösste Konjunkturpaket der Schweizer Geschichte. Insgesamt stehen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung.

 Für 20 Milliarden Franken gibt es Kredite für Liquiditäts- und Härtefälle. Hier geht es darum, dass Unternehmen nicht in Finanzengpässe kommen und Löhne und Mieten weiterhin bezahlen können.  Betroffene Unternehmen sollen rasch und unkompliziert Kreditbeträge bis zu 10% des Umsatzes oder maximal 20 Mio. CHF erhalten.


Zahlungsaufschub Beiträge Sozialversicherungen 
Den von der Krise betroffenen Unternehmen kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ALV) gewährt werden.


Liquiditätspuffer im Steuerbereich
Unternehmen sollen die Möglichkeit haben, die Zahlungsfristen zu erstrecken, ohne Verzugszins zahlen zu müssen. Aus diesem Grund wird für die Mehrwertsteuer, für Zölle, für besondere Verbrauchssteuern und für Lenkungsabgaben in der Zeit vom 21. März bis 31. Dezember 2020 der Zinssatz auf 0,0 Prozent gesenkt und keine Verzugszinsen in Rechnung gestellt. Für die Direkte Bundessteuer gilt dieselbe Regelung ab dem 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020.


 Die Kurzarbeit wird erweitert und vereinfacht:
 Neu kann die Kurzarbeitsentschädigung auch für Lehrlinge und Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen sowie für Temporärarbeiter und arbeitgeberähnliche Angestellte ausgerichtet werden. Ausserdem wird die Wartefrist für Kurzarbeitsentschädigungen aufgehoben.


 Für Selbstständige, wie Coiffeure, Yogastudios oder Ladenbesitzer, die jetzt vorübergehend schliessen mussten, soll es über die Erwerbsersatzordnung Geld geben. Aber auch Eltern, die wegen der Schulschliessung ihre Kinder betreuen müssen und darum nicht arbeiten können, sollen profitieren. Die Entschädigungen werden in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens 196 Franken pro Tag.

 380 Millionen gibt es für die Kultur und Sport: Auf die Kultur entfallen 280 Millionen Franken, auf den Sport 100 Millionen.


Wir unterstützen Sie in dieser schwierigen Zeit mit unserem Fachwissen und helfen Ihnen bei der Beantragung der verschiedenen finanziellen Hilfen!



Verlängerung Eingabefrist Steuererklärung

Die allgemeine Frist für die Einreichung der Steuererklärung 2019 für natürliche Personen sowie die Eingabefrist für die Rückerstattung der Quellensteuer (Verlangen einer Revision) wird vom 31. März auf den 31. Mai 2020 verlegt, ohne dass der Steuerzahler dafür einen Antrag stellen muss. Für unsere kümmern wir uns wie immer um eine Verlängerung der Eingabefrist über den 31. Mai 2020 hinaus.

Wir bitten Sie, die Unterlagen für die Steuererklärung entweder per Post zuzustellen oder im Briefkasten zu deponieren! Sie können die Unterlagen aber auch gerne per Email zustellen.

Kurzarbeit infolge Corona Virus

Gastgewerbe und Tourismus sind von der besonderen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus wirtschaftlich stark betroffen. Die Branchenverbände fordern deshalb rasches, unbürokratisches Handeln. Stichworte dazu sind Kurzarbeitsent­schä­digungen und die Überbrückung von Liquiditätsengpässen durch angemessene Finanzierungs­lösungen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Beantragung von Kurzarbeit.

Das Wesentlichste zur Kurzarbeitsentschädigung geben wir Ihnen nachstehend gerne bekannt:

Voranmeldung
Wer als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber für seine Arbeitnehmerschaft Kurzarbeitsentschä­digung beantragen will, muss die Einführung von Kurzarbeit spätestens drei Tage vor Beginn der Kurzarbeit der zuständigen kantonalen Amtsstelle (idR eine Abteilung der Volkswirtschaftsdirektion;) melden (Formular Voranmeldung von Kurzarbeit zusammen mit Formular Zustim­mung zur Kurzarbeit). Die kantonale Amtsstelle entscheidet in der Regel innerhalb der zehntägigen Voranmeldefrist über die Ausrichtung der Entschädigung.

Abrechnung
Die Kurzarbeitsentschädigung richtet die vom Arbeitgeber/von der Arbeitgeberin ausgewählte Arbeitslosenkasse aus. Bei dieser Kasse hat die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber auch den Entschädigungsanspruch aller von Kurzarbeit betroffenen Arbeitneh­men­den geltend zu machen und zwar spätestens drei Monate nach Ablauf jeder Abrech­nungs­periode mittels Formular Abrechnung von Kurzarbeit.

Auszahlung der Kurzarbeitsentschädigung
Die Entschädigung beträgt 80% des auf die ausgefallenen Arbeitsstunden anrechenbaren Verdienstausfalls nach Abzug der Karenzzeit. Ausgerichtet wird die Entschädigung durch die zuständige Arbeitslosenkasse an die Arbeitgeberin bzw. den Arbeitgeber.
Arbeitgeber oder Arbeitgeberin müssen den von Kurzarbeit betroffenen Personen 80% des Verdienstausfalls am ordentlichen Zahlungstermin ausrichten.
Kurzarbeitsentschädigung wird innerhalb von zwei Jahren während höchstens zwölf Abrechnungsperioden ausbezahlt. Ein monatlicher Arbeitsausfall von mehr als 85% ist nur während längstens vier Abrechnungsperioden anrechenbar. Von der ersten bis sechsten Abrech­nungs­periode hat die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber je zwei Karenztage und von der siebten bis zwölften Abrechnungsperiode je drei Karenztage zu übernehmen.

Sämtliche Formulare für Kurzarbeitsentschädigung finden Sie unter:

https://www.arbeit.swiss/secoalv/de/home/service/formulare/fuer-arbeitgeber/kurzarbeitsentschaedigung.html/

https://www.vs.ch/de/web/sict/kae-coronavirus

https://www.vs.ch/de/web/sict/kurzarbeit


Erwerbsersatzentschädigung für Selbständigerwerbende

Der Bundesrat hat Massnahmen getroffen, um die wirtschaftlichen Folgen der weiteren Verbreitung des Coronavirus für die betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmenden abzufedern. Sie sind auf ein halbes Jahr befristet. Eltern, Personen in Quarantäne, Selbständigerwerbende und freischaffende Künstlerinnen und Künstler haben Anspruch auf die Entschädigung für Erwerbsausfall. Die Entschädigung wird nicht automatisch ausgerichtet. Beantragen Sie die Entschädigung mit dem Formular 318.758 – Anmeldung für die Corona Erwerbsersatzentschädigung bei Ihrer zuständigen Ausgleichskasse. Die Leistungen werden monatlich rückwirkend ausbezahlt. Die Entschädigungen werden durch die AHV-Ausgleichskasse ausgerichtet.

Merkblatt Corona ErwerbsersatzentschädigungMerkblatt Infos Selbständige und Arbeitgebende CoronaAnmeldung Corona Erwerbssatzentschädigung